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14.06.2009 – Hürth-Kendenich oder Irrungen und Wirrungen im Rhein-Erft-Kreis
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An einem heiteren Sonntagvormittag machten sich Stephan, Daniel und Dennis auf den Weg zum 16. Rund in Kendenich. Die Strecke von Horrem nach Kendenich sollte zum lockeren Warmfahren dienen. Bis Gleuel klappte dies auch. Dort wurde die Gruppe, als sie sich nach dem weiteren Weg erkundigte, dann auf die falsche Route geschickt. Nachdem man den Irrtum erkannt hatte und sich wieder auf Kurs befand, stand das nächste Hindernis an, das Labyrinth, welches sich Hermühlheim nennt. Unter drückender Zeitnot wurden die Aktionen immer hektischer und die Entscheidungen bezüglich der Wegwahl immer unüberlegter. Trotzdem schaffte die Gruppe es, den Göttern sei Dank, trotz noch einiger falschen Richtungsänderungen fünf Minuten vor dem Startsignal zum Kurs. Der Bus forderte schon vehement die Starterliste. Drei Minuten später standen die drei endlich mit Nummer am Start, wo Thomas schon wartete.
Dann ging es auch schon los zu den 55 Runden à einen Kilometer. Nach einigen hektischen Anfangsrunden entwickelte sich ein immer wiederkehrendes Katz und Maus Spiel. Ständig attackierten einzelne Fahrer und kleinere Gruppen um wenig später wieder eingeholt zu werden. Im Feld sank dann das Tempo wieder bis zur nächsten Attacke nach der letzten Kurve auf dem ansteigendem Teil der Start-Zielgeraden. Auch Stephan versuchte mehrfach dem Feld zu entkommen, hatte aber kein Glück. Dennis und seine Fluchtbegleiter wurden nach ihrem Angriff fünf Runden vor Schluss auf den letzten zwei Kilometern gestellt. Und so endete das Rennen in einem Massensprint, bei dem Daniel auf den 15. Platz fuhr und seine erste Platzierung für dieses Jahr ergatterte. Den Endspurt sicherte sich Paul Sicking vom RSC Stadtlohn vor Martin Brechmann (RSV Unna) und Mike Vomfell (Team Siebengebirge).
Zu viert machte man sich nach dem Rennen auf den Heimweg. Den Radfahrwegweisern folgend gelangte man auch bis nach Erftstadt. Dort aber hörte die Beschilderung schlagartig auf und der zweite Teil der Odyssee begann. Nach weiteren Irrungen und Wirrungen und einigen Extrakilometern gelangte schließlich auf die Umgehungsstraße nach Düren. Als auf diesen nicht wirklich direkten Weg auch noch Regen einsetzte, beschloss die Gruppe in Düren Feierabend zu machen und in den Zug zu steigen. Glücklicherweise hatte die Deutsche Bahn AG keine weiteren Überraschungen in der Hinterhand und man erreichte Aachen ohne weitere Probleme.
Trotzdem war es retrospektiv gesehen ein recht unterhaltsamer und erfolgreicher Sonntag.
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(21. Juni 2009, Dennis) |
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