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Neue Parameter zum Rennen in Odenwald und Bolanden
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Nachdem der Pilotbericht zur neuen Serie „Die Parameter“ erfolgreich gestartet ist, folgt nun Teil 1 „Die Parameter- One Night im (H)Odenwald“. Auch dieses Wochenende wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um euch die Werte eines wahren Rennfahrers näher bringen zu können. |  |
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Der Ciclosport HAC 4, Baujahr 2001 hat wieder ganze Arbeit geleistet und in 20 Sekunden Intervallen mein Leiden auf dem integrierten 52 Stunden Ringspeicher aufgezeichnet, welchen ich über das Peripheriegerät Hactronic auf meinen PC übertragen konnte. Auf die zahlreichen Beschwerden bezüglich der Bildqualität wurde eingegangen, indem die Auflösung erhöht wurde, um euch das Analysieren und Diskutieren zu erleichtern. Außerdem wurden auf Wunsch nun auch die äußerst wichtig empfundenen Temperaturdaten mit aufgenommen. Als spezial Feature gebe ich bei der Auswertung vom Rennen in Kirchheim- Bolanden noch die Trittfrequenzanalyse, Wattzahlen und Steigungen in % mit dazu. Ich bitte zu berücksichtigen, dass die Wattparameter einigen Schwankungen unterliegen können, da das Hightechgerät diese nur rechnerisch ermittelt und nicht über die Torsion im Tretlager, bzw. in der Kurbel arbeitet, wie es die Wirkungsweise der Konkurrenzprodukte von „Schoberer Rad Messtechnik“ oder „Ergomo“ ist. Des Weiteren bitte ich zu beachten, dass es samstags wetterbedingt einige technische Störungen gab. Bei Interpretationsproblemen wendet ihr euch am besten an den Administratoren der Homepage, der sich nur bei externen Inhalten aus der Verantwortung zieht.
Zum Rennbericht:
Am Wochenende führen Michael Graben (Westerwälder Radsportfreunde), Frederik Lerch (Pulheimer SC), Anno Dallmann (Squadra Colonia) und Till die Rennen „14. Rund im Odenwald“ und „41. Großer Straßenpreis des Donnersbergskreises“ in Südhessen, bzw. Pfalz. Das Straßenrennen am Samstag war mit 112km und über 1800hm ausgeschrieben. Starker Gewitterregen vor dem Start und ein nicht abschätzbares Wetter sollten den Tag spannend machen. Die ersten Berge wurden noch locker angegangen, insbesondere in den Abfahrten war durch regennasse Fahrbahn Vorsicht geboten. Dadurch bedingt fuhr eine große Gruppe Richtung Bergwertung, wo sich dann das Feld schnell selektierte. Ca. 50Mann konnten sich über den Berg retten und weitere Fahrer fielen an den folgenden Bergen ab. Till fuhr äußerst defensiv und versuchte sich stets im vorderen sicheren Teil des Feldes zu behaupten. So passierte es auch, dass sich 6 Mann erfolgreich absetzen konnten. Am 10km langen Schlussanstieg wurde versucht die Spitzengruppe wieder einzuholen, diese Tempoverschärfung sorgte für eine weitere Verkleinerung des Hauptfeldes, blieb aber sonst ohne Erfolg. Kurz vor dem Ziel gab es eine kurze Abfahrt, ehe man die letzten 400m berghoch sprinten konnte. In einer guten Ausgangsposition liegend sprintete Till die ersten 200m und lag in den Platzierungsrängen, bis ihn die Kräfte verließen und er gezwungen war runter zu schalten, wodurch er Positionen einbüßte, allerdings mit einem 12. Platz dieses schwere Rennen beenden konnte.
An dieser Stelle ein großes Lob an die RSG Frankfurt für die hervorragende Organisation!
Die Nacht verbrachten wir in einer kleinen Pension im Odenwald, welche im 50. Jahre Style geschmackvoll hergerichtet war. Bei unfreundlichem Personal und wenig Essen ließen wir es uns gut gehen.
Der nächste Tag sollte weniger schön werden. Wir traten morgens die Fahrt nach Kirchheim- Bolanden an, um ein 70km Rennen auf einer 7,8km-Runde zu absolvieren. Dieses Rennen zeichnet sich dadurch aus, das es einen 1km langen Anstieg Richtung Ziel gibt, die restlichen Kilometer benötigt man, um wieder ins Tal zu rollen. Anno musste wegen eines gebrochenen Gabelschaftes bereits nach wenigen Kilometern das Rennen beenden. Nach der halben Renndistanz setzte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe ab und konnte den Sieg unter sich ausmachen. Vom Vortag gezeichnet konnte Till keine Attacken mitgehen, da es die müden Beine nicht zuließen. Im Schlusssprint wollte es der Aachener Fahrer jedoch noch versuchen und hielt sich an einer guten Position im Hauptfeld auf. Ein plötzlicher Sturz bei ca. 37km/h machte dieses Vorhaben allerdings zunichte. Zum Abbremsen gezwungen (siehe Einbruch im Geschwindigkeitsparameter in der letzen Runde am Berg) verlor er den Anschluss und spielte für den Rennausgang keine Rolle mehr. Ähnlich ging es Michael Graben. Derweil wurde Frederik Lerch bereits in einen Krankenwagen verladen, da der Pulheimer B-Klassen-Anwärter gestürzt war. Schwere Schürfwunden im Gesicht, zwei verloren Zähne und einige Prellungen waren das Resultat. Mit einem Umweg über die Uniklinik in Mainz konnten die vier gestandenen Rennfahrer die Heimreise, mit viel Carbonschrott im Gepäck antreten.
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(26. Juni 2007, Teamkobolde) |
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