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Surwold oder Frühlingserwachen
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Der Schnee ist verschwunden, die Krokusse blühen, die Vögel kehren zurück und die Rennsaison beginnt wieder. |  |
 Schlammbäder sollen gut für die Haut sein. |
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Ein einzelner RSV Fahrer machte sich auf den Weg in den hohen Norden zum Rennen um den Surwolder Wald in der Hoffnung sich auf einer flachen und großen Runde einzurollen für die neue Saison. Doch direkt nach der Ankunft in Surwold, in der norddeutschen Tiefebene bei Papenburg gelegen, war die Illusion eines flaches Rennens schon hinüber: eine langgezogene Steigung wand sich den einzigen „Berch“ in wahrscheinlich 50 km Umkreis hoch zum Start und Ziel.
Bei besten Frühlingswetter, leichter Nieselregen und eine merkliche Brise, wurde das C Klasse Rennen fünf Minuten nach dem Rennen der KT-AB Klasse, welches durch einen schweren Sturz überschattet wurde, auf die ca. elf Kilometer lange Runde geschickt. Acht Runden waren auf dem mehrheitlich über enge Wirtschaftswege führenden Kurs, welcher sich dank des Dauerregens am Vormittag zu einem Schlammbad für die Fahrer verwandelte, zu absolvieren. Nach ungefähr der Hälfte des Rennens schaffte es sich eine Gruppe aus dem Feld abzusetzen, welche dann den Sieg unter sich ausmachte.
Meine Wenigkeit mußte bei der vorletzten Passage des Anstieges das Feld ziehen lassen und sich im Alleingang ins Ziel kämpfen. Naß, kalt, dreckig, von Krämpfen geplagt und als abgeschlagener Letzter war ich froh wenigstens noch das Ziel erreicht zu haben und konnte mich auf eine lange Schlange vor den Duschen freuen. Endlich wieder Frühling. |
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(22. März 2010, Dennis) |
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