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Welkenraedt und Merken oder Hitzeschlacht
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Wochenende. Brütenden Hitze. Ganz Deutschland liegt am Baggersee oder im Freibad und erfrischt sich im Wasser oder mit einem Eis. - Ganz Deutschland? Nein! Eine Gruppe von unbeugsamen Rennfahrern des RSV Aachens hört nicht auf Rennen zu fahren und versucht der Hitze zu trotzen. |  |
Darum radelten am Samstag Chrit, Daniel, Till und Dennis nach Welkenraedt in Belgien um den durchaus welligen Kurs in Angriff zu nehmen. Vor dem Start gab es die übliche Prozedur, Einschreibung in der mit Schützentrophäen und Karnevalsbilder übersäten Kneipe und das Abfahren des Kurses. Schließlich wurden die Trinkflaschen noch einmal schnell vor dem Start aufgefüllt, denn es wurde langsam richtig warm.
So wurde dann das Rennen um 15.00h bei rund 35°C im Schatten und weit mehr als 40°C in der Sonne gestartet. Sofort gingen vom Start an die ersten Attacken. Doch so leicht wollte das Feld keine Gruppe ziehen lassen und so wurde unter der erbarmungslos brennenden Sonne weiterhin Vollgas gegeben auf der gut sieben Kilometer langen Runde. Immer wieder ging es hoch nach Henri-Chapelle, gefolgt von einer Abfahrt, auf der schnell etwas getrunken wurde, bevor man die Konzentration auf die Lars-Ahlersmeyer-Gedächtnis-Kurve richtete um etwaigen Stürzen zu entgehen, welche sich ein Sprint Richtung Start-Ziel anschloß.
Im Laufe des Rennen zerfiel das Feld in viele Gruppen, welche sich ständig wieder zusammenschlossen und zerteilten, und somit für eine unübersichtliche Rennsituation sorgte. Daniel machte die Hitze am meisten zu schaffen und stieg vorzeitig aus, doch das verbliebene Trio kämpfte weiter und strotzte den extremen Bedingungen bis man sich über die Ziellinie geschleppt hatte. Vollkommen ausgelaugt machte man sich danach wieder auf dem Heimweg nach Aachen.
Till und Dennis hatten jedoch nicht genug von Sonne und standen so am nächsten Tag bei ähnlicher Witterung in Merken wieder am Start. Nach einigen Runden Waffenstillstand konnten sich sechs Fahrer vom Feld absetzen. Einige Runden später machte sich eine weitere Gruppe, in der sich auch Dennis befand, auf die Verfolgung der Ausreißer. Währenddessen suchte vorne Martin Neffgen vom Zugvogel Aachen mit einem Begleiter sein Heil in Flucht. Diese Courage zahlte sich aus und er gewann überlegen das Rennen.
Weiter hinten schloß die zweite Gruppe auf die erste auf und machte schließlich die Plätze unter sich aus. Dennis mußte für die Anstrengung am Vortag zahlen und konnte dieser Gruppe nicht bis zum Schluß folgen und fiel somit aus ihr heraus. Till verbrachte und beendete das Rennen an diesem wieder sehr heißen Tag im Hauptfeld.
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(14. Juli 2010, Dennis) |
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